In einem Zeitraum
von über 25 Jahren ist es uns gelungen, einen festen Stamm netter
englischer Gastgeber aufzubauen, der unsere Schüler mit großer
Herzlichkeit aufnimmt. Auf der anderen Seite haben wir
die Gastgeber herausgefiltert, die unsere Schüler nicht in
unserem Sinne betreuen.
Wir halten einen engen Kontakt zu unseren englischen Gastgebern
und besuchen sie regelmäßig. Bevor wir entscheiden, ob wir
einen neuen englischen Haushalt in den Kreis unserer Gastgeber aufnehmen,
statten wir zunächst einen Besuch ab, um uns einen persönlichen
Eindruck von den häuslichen und familiären
Verhältnissen zu verschaffen.
Die Struktur unserer ausgewählten
Gastgeber ist vielfältig. Unsere Schüler wohnen bei Familien
mit Kindern, Ehepaaren ohne Kinder, alleinerziehenden Müttern
oder Vätern und Alleinstehenden, wobei unsere „Omis” und „Opis” besonders
beliebt sind, da sie sehr viel Zeit für ihre Gäste haben.
Bei der Auswahl steht immer eines im Vordergrund: Unsere Überzeugung,
dass sich unsere Schüler wohlfühlen. Und ist das nicht der
Fall, bringen wir dort unsere Teilnehmer nicht unter.
Die meisten privaten Haushalte liegen in Eastbournes ruhigen Wohngebieten
am Stadtrand. Kaum ein Schüler wohnt im Stadtzentrum, denn dort
befinden sich fast nur Geschäfte und – da Eastbourne ein beliebter
Kurort ist – zahlreiche Gasthäuser und Hotels. Wir achten
darauf, dass die Anbindung an die sehr guten öffentlichen Verkehrsmittel
gegeben ist, so dass jeder Schüler die nächste Haltestelle
in durchschnittlich 5, maximal 15 Minuten erreicht. Die durchschnittliche
Fahrzeit zum Unterricht und zu den Aktivitäten beträgt im Ort
15, maximal 30 Minuten und der weitere Fußweg von der Haltestelle
meist 5, maximal 15 Minuten.
Alle Schüler, die mit uns
reisen, müssen in der Lage sein, ohne Begleitung Erwachsener öffentliche
Verkehrsmittel zu nutzen.
Im englischen Zuhause gibt es morgens Frühstück und,
wie in England üblich, die Hauptmahlzeit – das Dinner – am
Abend. Um es unseren Teilnehmern zu ermöglichen, sich nach
dem Unterricht direkt zu den Freizeitaktivitäten aufzumachen,
bekommen alle Teilnehmer ein Lunchpaket von ihren englischen Gastgebern
mit in die Schule. Auch um die Wäsche kümmern sich unsere Gastgeber.
Das Erleben des englischen Alltags ermöglicht unseren Schülern
einen unmittelbaren Eindruck von der Unterschiedlichkeit unserer
Lebensweisen. Wer nach England reist, wird lernen
müssen, mit einem geringeren Lebensstandard zurecht zu kommen; die
Schlafzimmer sind kleiner, der Platz im Haus reicht meist nicht, um gemeinsam
an einem Tisch mit den Gästen zu essen, und es mangelt oft an unserem
ausgeprägten Hygienebewusstsein. Auf der anderen Seite erleben
wir eine Herzlichkeit, die Jahr für Jahr rund 1.000 unserer Schüler
wiederholt in ihr zwar einfaches, aber doch so gastfreundliches englisches
Zuhause zieht.
Unsere Gastgeber nehmen zwei bis vier Schüler
bei sich auf. Freunde können zusammen wohnen oder wir bringen von
uns aus etwa gleichaltrige Schüler gemeinsam unter. Auf
Wunsch ist die Buchung eines Einzelzimmers möglich (Mehrkosten:
€ 80,– pro Woche).
Für Teilnehmer ab 14 Jahren besteht die
Möglichkeit, eine Unterbringung
als einziger deutschsprachiger Gast zu buchen (Mehrkosten:
€ 85,– pro Woche), oft im Doppelzimmer mit einem Jugendlichen
aus einem anderen Land. |
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Zusammen
mit meiner Frau und unseren drei Kindern lebe ich jedes Jahr
in den Oster- und Sommerferien in unserem englischen Zuhause
vor Ort in Eastbourne. Wir haben es uns zur Lebensaufgabe gemacht,
gute Sprachreisen für Schüler zu organisieren. Wir
möchten auf allen unseren Reisen nur fröhliche und
vor allem rundum zufriedene Gesichter sehen.
Da wir seit 1982 einen netten Stamm englischer Gastgeber aufgebaut
haben, fühlen sich fast alle unsere Teilnehmer auf Anhieb
in ihrem „englischen Zuhause“ wohl. Die Erfahrung zeigt
jedoch, dass Menschen sich ständig ändern. Wie wir alle
wissen, scheint selbst zu Hause in der eigenen Familie nicht jeden
Tag die Sonne. Wir bitten unsere Schüler deshalb eindringlich,
unsere Betreuer oder unser englisches Büro vor Ort sofort
zu informieren, wenn im „englischen Zuhause“ ein Problem
auftritt und jemand nicht zufrieden ist. Da wir unser eigenes Büro
vor Ort haben, sind wir mit unseren eigenen Mitarbeitern in der
Lage, umgehend Abhilfe zu schaffen.
Über unsere zahlreichen eigenen Schülerbefragungen hinaus möchten
wir Sie, liebe Eltern, bitten, bei gelegentlichen Telefongesprächen
mit Ihrem Kind im Laufe der Reise ebenfalls sicherzustellen, dass
Ihre Tochter oder Ihr Sohn und Sie als Eltern mit dem gesamten
Sprachaufenthalt rundum zufrieden sind. Bitte informieren
Sie uns umgehend, wenn das nicht der Fall ist oder es Ihrem Kind
bei uns an irgendetwas fehlt, damit wir uns prompt darum kümmern
können und auch Ihr Kind rundum zufrieden heimkehrt.“
Jürgen
Matthes |
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